Business: Webvideo-Beispiel

Dokuformat

Interview mit Bart Stuart, Amsterdam

Bart Stuart, ein wirklich cooler und überzeugender Gesprächspartner, der mich durch eins der interessantesten und grössten europäischen Kreativzentren führte, das NDSM in Amsterdam.

Die ehemalige Schiffswerft, heute ein selbstverwaltete Kulturareal, ist allein schon von seinen Dimensionen her riesig: Das Areal der 1984 in Konkurs gegangenen Nederlandschen Dok en Scheepbouw Maatschappij umfasst rund 86.000 Quadratmeter, allein die Hallen, wo früher Schiffe zusammengebaut wurden, nehmen etwa 20.000 Quadratmeter ein.

Sie sind durchweg mit Vertretern der Kreativwirtschaft bewohnt: Architekten, Designer, Multimedia-Spezialisten, bildende Künstler, Musiker, Filmemacher und Theaterproduzenten (mehr darüber in einem Artikel des Standard, Wien).


Aquaponic in Amsterdam

During my trip to the creative city of Amsterdam, I looked for the Aquaponic installation of Mediamatic in the Van Gendthallen: "The Aquaponic-system is a way to sustainably produce food in the city, because it hardly takes up any space. Plants and fish are cultivated together. The fish poo feeds the plants, and the plants clean the water for the fish. There's hardly any waste. In addition to this, Mediamatic has now developed Miniponics, the same system on a micro scale, which can be built and kept in offices, classrooms, living rooms, and even on balconies."

Enrique Medina, a spanish agriculture engineer was so kind to take some time to explain the system to me: Thanks Enrique, thanks Mediamatic and a special THX to Sebastian Olma from the Serendipity Lab, who not only introduced me to some great places and people in Amsterdam, but also spoke the introduction to this clip. Und nicht zuletzt ist er der deutschen Sprache mächtig, was ich von meinem broken english nicht gerade behaupten kann …

Jeffrey Lim: Ride with the Wind

Jeffrey „Jeff“ Lim kenne ich seit meiner Schulzeit. Er war einer dieser Jungs, denen scheinbar alles gelang. Er brauchte nur eine Gitarre in die Hand zu nehmen, ein paar Akkorde zu zupfen und schon verbreitete er diese unnachahmliche Aura von local popstar. Er sah blendend aus, war charmant, witzig, ein party animal und war zudem ein äusserst liebenswürdiger Zeitgenosse.

Irgendwann trennten sich unsere Wege. Er zog nach Amsterdam und wir hatten nur noch alle Jahre sporadischen Kontakt. Als ich im Dezember 2013 in der creative city aufschlug, besuchte ich ihn in der Nacht vor meinem Rückflug. Standesgemäss machten wir sie durch und ich nahm diesen kompletten Song mit ihm auf, Audio und Video, den unser gemeinsamer Schulfreund, der bekannte Saxofonist Rainer Pusch hinterher noch genial verfeinerte.

Als Lichtquelle hatte ich nur eine LED-Taschenlampe, war aber wichtig, weil der Wohn- und Arbeotsraum sich definitiv nicht als Kulisse eignete - ganz im Gegenteil zu dem Sattel, den ich auf einem Bücherregal fand. Er war auch ausschlaggebend für die Songauswahl, was mit Western und die Stiefel hatte er passender weise sowieso schon an … to ride with the wind!