Business: Webvideo-Einsatzbereich

Interviews


Als Meinungsforscher in Mannheim


O-Ton youtube: „Der Unterschied zwischen Mannheim und Harvard? Genau! Und totzdem waren die beiden Mathe-MOOC-Macher Christian & Micha (alias Dr. Michael Gieding und Prof. Dr. Christian Spannagel) in Mannheim als Meinungsforscher unterwegs. Ihre Frage: Was verstehen Sie unter "mathematischem Denken"?

Die Antworten überraschen immer wieder, was die philosophische Tiefe und intellektuelle Fallhöhe betrifft. Ausserdem erfährst Du, warum Mathe das geilste Studium überhaupt ist und wo Du Dich zum Mathe-MOOC anmelden kannst: nämlich unter http://tinyurl.com/mathemooc“

Heidelberg: UNESO Literaturstadt


O-Ton youtube: „Sonntag war es noch offen: sie wird es, sie wird es nicht … Montagmorgen schliesslich die Gewissheit in Sachen Literaturstadt Heidelberg: Es gibt was zu feiern! Und als hätten wir´s geahnt, begleitete ich Heidelbergs coolste Moderatorin, Doris Mayer, auf ihrer ganz persönlichen Recherche durch die lokale Kreativszene auf der Suche nach Statements, Einschätzungen, Kommentaren und O-Tönen in der Hebelhalle.

Nochmal zur Erinnerung: 60 Städte aus aller Welt hatten sich beworben, fünf davon aus Deutschland. Fazit: Heidelberg UND Mannheim (Musik) bekamen einen Zuschlag. Grandios!“


Wissenschaftler im Skype-Interview


O-Ton youtube: „Diesmal sprach ich (in Vorbereitung auf das CorporateLearningCamp 2013) mit Prof. Dr. Werner Sauter, wissenschaftlicher Leiter der Blended Solutions GmbH und Autor zahlreicher Bücher. Unter anderem und neu erschienen: "So werden wir lernen!", das die Grundlage zu diesem Skype-Interview bildete.

Spannend, was er unter "Kompetenzentwicklung in einer Welt fühlender Computer, kluger Wolken und sinnsuchender Netze" versteht - und wie wichtig es im Bereich Corporate Learning wird.“

Peter Kruse über Kreativität


Ausschnitt aus einem Interview mit Prof. Peter Kruse (Next Practice, Bremen) über Kreativität - wie man sie killt und wie man sie kitzelt. Ein in mehrere thematische Clips unterteiltes Interview, das viele hunderttausend Klicks verzeichnete. Zurecht, denn Peter Kruse spricht druckreif wie nur wenige - und hat hierzulande eine Leerstelle besetzt, denn:

„Er ist die Stimme des Deutschen Web in den bürgerlichen Medien geworden: Frankfurter Rundschau, SZ, ZDF. Vorher gab es da eigentlich nur den Journalisten Mario Sixtus und den Werber Sascha Lobo. Das sind zwar hochintelligente Leute mit viel Web-Erfahrung, aber sie positionieren sich schon rein optisch als schräge Nischen-Kunstfiguren: Sixtus bis vor kurzem als “Der Elektrische Reporter” mit einem selbstironischen NeueDeutscheWelle-Retro-Styling, und Lobo dauerhaft maskiert als Berliner Asi-Bierpunk … (Quelle: Martin Lindner über Peter Kruse).“
Die Kunst ein Interview zu führen

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„Ignacio Ramonet, der Chefredakteur von „Le Monde Diplomatique“, soll einmal gesagt haben, Interviews seien etwas für faule Journalisten, die nur schnell viele Seiten füllen wollen. Hat er recht? „Quatsch“, sagt Arno Luik vom „Stern“: „Ich bereite mich auf meine Interviews akribisch vor, fast kriminalistisch. Andererseits, da hat Ramonet recht, denken viele: Ein Interview ist eine einfache Sache, ich halte mein Mikro jemandem vor die Nase – aber das Motto „Avanti-dilettanti“ schafft nur langweilige, miese Qualität“.

Halten wir also fest: Für faule Journalisten gibt es bequemere Wege, sich durch das Berufsleben zu dösen als mit dem Erstellen von Interviews. Denn Interviews machen Arbeit, vor allem gute Interviews. Moritz von Uslar, weit über München hinaus bekannt geworden mit seiner Reihe „100 Fragen an …“ für das „SZ-Magazin“, sagt: „Ein sehr gutes Interview braucht so lange wie ein guter Text (Quelle: Mediummagazin)“.

Mario Adorf über Nashörner


Es ist was Besonderes, Mario Adorf vor der Kamera zu haben. Punkt. Da sitzt jeder Augenaufschlag … und das Interview mit Ausschnitten aus seinem jüngsten Film mixen zu können: purer Luxus! Beim 9. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen (13. bis 1. Julii 2013) trafen Beate Schulz, Thorsten Scholl und ich auf die deutsche Schauspielerlegende. In der Komödie „Die Libelle und das Nashorn” spielt er einen alternden Schauspieler, der in einem Luxushotel einer jungen Schriftstellerin begegnet, hinreissend gespielt von Fritzi Haberlandt:

„Lola Randl reichert den komödiantischen Selbsterfahrungstrip mit ein wenig Film noir an und gibt eine Prise angedeutetes Musical dazu … Die Anleihen beim Film noir sind klug gewählt, denn die Reise in die Nacht basiert auf rätselhaften Charakteren und unberechenbaren Wendungen. Nur ist das nächtliche Dortmund halt nicht das nächtliche L.A. oder die Skyline von New York (Peter Gutting: Kino-Zeit.de).“ Es ist ein toller Clip geworden … anklicken lohnt sich!